Der Mensch ist Schicht 8 des ISO-OSI-Modells, das mit dem Application Layer endet. Keine Firewall schützt ihn. Kein Patch schließt seine Schwachstellen. Und genau deshalb ist er das bevorzugte Einfallstor für professionelle Angreifer:innen.

Person arbeitet an einem Laptop, auf dessen Bildschirm ein leuchtendes Schutzschild mit einem Schloss zu sehen ist.

Technische Maßnahmen lösen ein menschliches Problem nicht

Der Reflex ist verständlich: Ein neues Risiko entsteht, ein neues Tool kommt ins Gespräch. Spam-Filter, E-Mail-Gateways, Multi-Faktor-Authentifizierung. Diese Maßnahmen sind richtig und notwendig. Aber sie verschieben das Problem, sie eliminieren es nicht.

Laut dem Verizon Data Breach Investigations Report ist menschliches Verhalten in rund 68 Prozent aller erfolgreichen Sicherheitsvorfälle ein entscheidender Faktor. Der Mensch wird nicht angegriffen, weil Technik fehlt. Er wird angegriffen, weil er reagiert. Weil er hilft. Weil er Autorität respektiert. Weil er unter Zeitdruck entscheidet. All das sind keine Fehler, das sind menschliche Eigenschaften, die Angreifer:innen gezielt ausnutzen.

Eine Sicherheitsstrategie, die auf technische Maßnahmen reduziert bleibt, baut auf einem Fundament mit einer bekannten, unbehobenen Lücke.

 

Wie Social Engineering funktioniert und warum es so effektiv ist

Social Engineering bezeichnet die gezielte Manipulation von Menschen, um sie zu Handlungen zu bewegen, die sie andernfalls nicht ausführen würden. Das Prinzip ist so alt wie Betrug selbst. Die Umsetzung hat sich professionalisiert.

Angreifer:innen nutzen eine Handvoll psychologischer Mechanismen, die in der Verhaltenspsychologie gut dokumentiert sind. Autorität: Eine E-Mail im Namen der Geschäftsführung löst andere Reaktionen aus als eine von einem Unbekannten. Dringlichkeit: Wer in 10 Minuten handeln muss, prüft nicht mehr kritisch. Vertrauen durch Kontext: Eine Nachricht, die auf ein laufendes Projekt Bezug nimmt, wirkt legitim. Reziprozität: Wer etwas bekommt, gibt leichter.

Ein konkretes Beispiel zeigt die Wirkung: Der Automobilzulieferer Leoni AG verlor 2016 über 40 Millionen Euro, weil eine Mitarbeiterin auf eine CEO-Fraud-E-Mail hereinfiel, also eine gefälschte Anfrage der Geschäftsführung. Kein Schadcode, kein Exploit. Nur eine gut formulierte E-Mail und ein Vorgang, der ungeprüft ausgeführt wurde.

KI hat diese Angriffsmethodik in den letzten zwei Jahren qualitativ verändert. Sprachmodelle generieren fehlerfreie, kontextsensitive Phishing-Mails in Sekunden, personalisiert auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen über Zielpersonen. Deepfake-Sprachnachrichten imitieren Vorgesetzte. Die Hürde für überzeugend gemachte Social-Engineering-Angriffe ist gesunken.

 

Warum einmalige Schulungen nicht wirken

Einmal im Jahr ein Pflichttraining absolvieren und anschließend eine E-Mail-Bestätigung versenden: Dieses Modell ist in vielen Unternehmen noch Standard. Es erfüllt formal eine Anforderung. Es verändert kein Verhalten. Das Problem liegt in der Lernpsychologie. Wissen, das nicht aktiviert wird, verblasst. Handlungssicherheit entsteht durch Wiederholung, durch das Erleben von Situationen, und durch unmittelbares Feedback. Ein einmaliges Webinar über Phishing-Erkennung schafft das nicht.

Hinzu kommt: Angriffe werden nicht seltener, sondern häufiger. Wer seine Mitarbeitenden einmal im Jahr sensibilisiert, schickt sie elf Monate unvorbereitet ins Feld.

Studien zeigen, dass Klickraten bei simulierten Phishing-Mails mit kontinuierlichem Training von rund 34 Prozent auf etwa 5 Prozent sinken können. Der Effekt entsteht nicht durch Information, sondern durch das wiederholte Erleben, Erkennen und Melden von Angriffen in einer sicheren Trainingsumgebung.

Was wirksame Security Awareness ausmacht

Drei Eigenschaften unterscheiden Awareness-Programme, die Verhalten verändern, von solchen, die Compliance-Boxen abhaken.

Kontinuität

Awareness ist kein Projekt, das abgeschlossen wird. Es ist ein Betriebsprozess. Regelmäßige Phishing-Simulationen, kurze Lernimpulse im Arbeitsalltag, und systematisches Messen des Fortschritts schaffen eine Sicherheitskultur, die trägt.

Verhaltenspsychologische Fundierung

Effektive Programme arbeiten mit denselben Mechanismen wie Angreifer:innen, nur umgekehrt. Sie erzeugen kein schlechtes Gewissen nach einem Klick, sondern einen Lernmoment. Die Mitarbeiterin, die auf eine simulierte Phishing-Mail hereingefallen ist, sieht sofort, warum, und was das Erkennungsmerkmal gewesen wäre. Dieses unmittelbare Feedback ist pädagogisch entscheidend.

Messbarkeit

Gute Programme machen sichtbar, welche Abteilungen welchen psychologischen Taktiken besonders anfällig gegenüber sind, wie sich die Klickrate über Zeit entwickelt, und wo gezielter nachgebessert werden muss. Diese Daten sind nicht nur für die Sicherheitsverantwortlichen relevant, sie sind Nachweisgrundlage für Audits und Compliance-Anforderungen.

Security Awareness als regulatorische Pflicht

NIS2 und ISO 27001 sind keine optionalen Rahmenbedingungen mehr für die meisten Unternehmen im DACH-Raum.

ISO 27001 verlangt in Annex A, Kontrolle 6.3, ausdrücklich ein Awareness-Programm für alle Mitarbeitenden, das relevante Bedrohungen und Verhaltenserwartungen adressiert. Kein zertifizierter ISMS-Betrieb ohne nachgewiesene Schulungsmaßnahmen.

NIS2, umgesetzt im deutschen NIS2UmsuCG, fordert in Artikel 21 Maßnahmen zur Sensibilisierung der Mitarbeitenden als expliziten Bestandteil des Risikokonzepts. Betreiber wesentlicher und wichtiger Einrichtungen, und das sind nach NIS2 deutlich mehr Organisationen als nach der Vorgängerrichtlinie, müssen Awareness-Maßnahmen nachweislich umsetzen und dokumentieren.

Wer Security Awareness nur als Nice-to-Have behandelt, riskiert damit nicht nur Sicherheitsvorfälle, sondern auch Compliance-Lücken mit regulatorischen Konsequenzen.

Wie carmasec Security Awareness umsetzt

Wir verstehen Security Awareness als integrierten Bestandteil einer mehrschichtigen Sicherheitsstrategie, nicht als isoliertes Schulungsformat. Technische Maßnahmen und menschliche Resilienz verstärken sich gegenseitig, wenn sie aufeinander abgestimmt sind.

In der Praxis bedeutet das: Wir konzipieren mit dir ein Awareness-Programm, das zu deiner Risikolage und deiner Organisationsstruktur passt. Für die Umsetzung von Phishing-Simulationen und kontinuierlichen Lernprogrammen setzen wir auf die Plattform von SoSafe, einem der führenden europäischen Anbieter für Security Awareness Training mit verhaltenspsychologischem Ansatz.

Das schließt ein: realistische, zielgruppenspezifische Phishing-Kampagnen, Lernmaterialien mit unmittelbarem Feedback nach jedem simulierten Angriff, Auswertungen nach Abteilung und Risikomuster, sowie ISO-konformes Reporting, das dir den Nachweis gegenüber Auditoren abnimmt.

Unser Beratungsansatz endet nicht bei der Plattform. Wir begleiten dich dabei, die Erkenntnisse aus Awareness-Programmen in dein Sicherheitskonzept zu integrieren: in Richtlinien, in Incident-Response-Prozesse, und in die regelmäßige Überprüfung durch Penetrationstests.

 

Fazit

Kein Unternehmen ist zu klein, um Ziel von Social Engineering zu sein. Und kein technisches Schutzkonzept ist vollständig, solange der menschliche Faktor unbehandelt bleibt. Wer Security Awareness kontinuierlich, verhaltenspsychologisch fundiert und messbar umsetzt, reduziert seine Klickrate nachweislich, erfüllt NIS2- und ISO-27001-Anforderungen mit auditfähiger Evidenz, und macht aus dem schwächsten Glied der Sicherheitskette eine aktive Verteidigungslinie.

Schicht 8 lässt sich nicht patchen. Sie lässt sich trainieren.

Du willst wissen, wie anfällig deine Organisation heute ist?

Wir starten mit einer gezielten Phishing-Simulation und zeigen dir, wo dein Handlungsbedarf liegt.

 

Jetzt Kontakt aufnehmen

Wissen teilen. Offen für alle.

Jeden ersten Freitag schaffen wir uns Raum und Zeit für spannende Themen – aus Projekten, aus den Squads und aus der Community. Gäste sind herzlich willkommen: zum Zuhören, Mitdiskutieren oder um eigene Impulse einzubringen. Los geht’s um 9:30 Uhr. Schau vorbei und mach mit!

Gruppenfoto des carmasec-Teams in dunkelblauen Firmen-Hoodies, freudig winkend und posierend

Was ist der Open Friday?

Jeden ersten Freitag im Monat machen wir bei carmasec Schluss mit dem Tagesgeschäft – für einen Vormittag. Stattdessen: Wissen teilen, Ideen spinnen, Probleme angehen. Jede:r bringt mit, was gerade brennt oder begeistert – aus laufenden Projekten, aus den Squads oder einfach aus dem Kopf. Kein festes Programm. Keine Pflicht. Nur Energie und echtes Interesse. Und weil gutes Wissen nicht an Bürotüren halt macht: Gäste sind ausdrücklich willkommen – ob aus der Security-Community, als Interessierte:r oder als jemand, der einfach mal schauen möchte, wie carmasec wirklich tickt.

carmasec-Mitarbeitende bei einer lebhaften Diskussion am Open Friday

Prinzipien & Gesetze des Open Friday

Der Open Friday folgt den Prinzipien des Open Space – einer Methode, die auf Selbstorganisation und echte Energie setzt statt auf Agenda und Kontrolle:

  • Wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute. Eine Person oder zwanzig – alle, die da sind, wollen da sein. Das macht den Unterschied.
  • Was auch immer geschieht, es ist das Einzige, was geschehen konnte. Wir lassen Ungeplantes zu. Oft ist es das Beste.
  • Es beginnt, wenn die Zeit reif ist. Pünktlichkeit ist nett. Energie ist wichtiger.
  • Vorbei ist vorbei – nicht vorbei ist nicht vorbei. Solange etwas läuft, läuft es. Wenn nicht, ist Schluss.

Gesetz der Mobilität: Du bleibst, solange es sich lohnt. Sobald du nichts mehr lernst oder beitragen kannst, gehst du weiter. Keine schlechten Gewissen. Keine Erklärung nötig.

Wissen teilen. Offen für alle.

Jeden ersten Freitag im Monat schaffen wir uns Raum und Zeit für spannende Themen – aus Projekten, aus den Squads und aus der Community. Gäste sind herzlich willkommen: zum Zuhören, Mitdiskutieren oder um eigene Impulse einzubringen. Los geht’s um 9:30 Uhr. Schau vorbei und mach mit!

Gruppenfoto des carmasec-Teams in dunkelblauen Firmen-Hoodies, freudig winkend und posierend

Was ist der Open Friday?

Jeden ersten Freitag im Monat machen wir bei carmasec Schluss mit dem Tagesgeschäft – für einen Vormittag. Stattdessen: Wissen teilen, Ideen spinnen, Probleme angehen. Jede:r bringt mit, was gerade brennt oder begeistert – aus laufenden Projekten, aus den Squads oder einfach aus dem Kopf. Kein festes Programm. Keine Pflicht. Nur Energie und echtes Interesse. Und weil gutes Wissen nicht an Bürotüren halt macht: Gäste sind ausdrücklich willkommen – ob aus der Security-Community, als Interessierte:r oder als jemand, der einfach mal schauen möchte, wie carmasec wirklich tickt.

carmasec-Mitarbeitende bei einer lebhaften Diskussion am Open Friday

Prinzipien & Gesetze des Open Friday

Der Open Friday folgt den Prinzipien des Open Space – einer Methode, die auf Selbstorganisation und echte Energie setzt statt auf Agenda und Kontrolle:

  • Wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute. Eine Person oder zwanzig – alle, die da sind, wollen da sein. Das macht den Unterschied.
  • Was auch immer geschieht, es ist das Einzige, was geschehen konnte. Wir lassen Ungeplantes zu. Oft ist es das Beste.
  • Es beginnt, wenn die Zeit reif ist. Pünktlichkeit ist nett. Energie ist wichtiger.
  • Vorbei ist vorbei – nicht vorbei ist nicht vorbei. Solange etwas läuft, läuft es. Wenn nicht, ist Schluss.

Gesetz der Mobilität: Du bleibst, solange es sich lohnt. Sobald du nichts mehr lernst oder beitragen kannst, gehst du weiter. Keine schlechten Gewissen. Keine Erklärung nötig.

friends of carmasec

Ein Abend, bei dem der offene Austausch im Mittelpunkt steht. Einmal im Quartal treffen sich im Mediapark Köln Menschen aus der IT-Security mit unterschiedlichen Hintergründen. Was sie verbindet: die geteilte Überzeugung, voneinander zu lernen, Themen offen zu besprechen und persönliche Kontakte zu vertiefen.

Drei Praxis-Talks à 10 Minuten, echter Branchen-Dialog und Zeit zum Netzwerken – in einer offenen und persönlichen Atmosphäre. Für alle, die Cybersicherheit und ISMS wirklich ernst nehmen.

Werde Teil einer wachsenden Community und melde dich gleich an. Wir freuen uns auf dich.

Das erwartet dich

Know-how aus der Praxis

Team-mit-Signalpunkten-Icon

3 Praxis-Talks

Je 10 Minuten. Echte Kundenprojekte. Was hat funktioniert und was nicht.

Gehirn-mit-Netzwerk-Icon

Networking

Entscheidungsträger:innen und Expert:innen aus der Security-Community.

Sprechblasen-Icon

Branchen-Dialog

Kein Monolog, kein Verkaufsgespräch. Echter Austausch auf Augenhöhe.

Dein Abend

Agenda – 11. Juni 2026

18:00 Uhr

Ankommen & Begrüßung
Entspanntes Ankommen, erste Gespräche, Getränke.

18:45 Uhr

AI Security und nun?
10 Minuten. Echte Projekterfahrung. Konkrete Learnings.

19:00 Uhr

Threat-Informed defense.
10 Minuten. Aus Kundenprojekten – was wirklich funktioniert.

19:15 Uhr

KI im Unternehmen kontrollieren – aber wie ?
KI-Modelle produktiv nutzen, ohne Kontrolle, Datenschutz oder Compliance zu riskieren

19:30 Uhr

Deep Talk about carmasec
10 Minuten. Ein Blick hinter die Kulissen.

Du willst als Expert:in sprechen?

Wir freuen uns über externe Speaker, die ihre Praxiserfahrung aus echten Cybersecurity- und ISMS-Projekten mit der Community teilen wollen. 10 Minuten, kein Verkaufspitch, echte Insights. Schreib uns – wir melden uns.

Speaker Slot anfragen

Diese Expertinnen & Experten teilen ihr Wissen mit dir

Lächelndes Porträtfoto von Simon Decker, Security Consultant bei der carmasec.Porträtfoto von Simon Decker, Security Consultant bei der carmasec.

Simon Decker

Senior Security Consultant

Porträtfoto von Niklas Ereth, Senior Security Consultant bei der carmasec.Lächelndes Porträtfoto von Niklas Ereth, Senior Security Consultant bei der carmasec.

Niklas Ereth

Senior Security Consultant

Porträtfoto von Carsten Marmulla, Managing Partner & Senior Trusted Advisor bei der carmasec.Schwarzweißes Porträtfoto von Carsten Marmulla, Managing Partner & Senior Trusted Advisor bei der carmasec.

Carsten Marmulla

Founder & Brand Ambassador

Marius Rometsch

Security Consultant

Kunde

Global tätiger Hersteller smarter Haushaltsgeräte, Hauptsitz Deutschland

Branche

Elektronik / Consumer Electronics

Herausforderung

CRA-Compliance für ein Produkt unter Berücksichtigung komplexer Unternehmensstruktur und Kundenanforderungen

Rolle carmasec

Cyber-Security-Beratung und Implementierungspartner

Ein global tätiger Elektronikhersteller muss seinen gesamten Entwicklungsprozess auf den Cyber Resilience Act ausrichten. Keine kritischen Produkte, aber komplexe Strukturen, historisch gewachsene Prozesse und Kompetenzlücken in mehreren Abteilungen. Was folgt, ist kein Compliance-Projekt. Es ist ein Neustart der Produktsicherheit.

Ausgangssituation: Viel Unsicherheit, wenig Zeit

Durch das Inkrafttreten des Cyber Resilience Acts (CRA) muss ein global tätiger Hersteller smarter Haushaltsgeräte mit Sitz in Deutschland die Cybersicherheit seiner Produkte mit digitalen Elementen/Komponenten auch für die gesamte Produktlebensdauer sicherstellen. Es herrschte zunächst große Unsicherheit, welche Bedeutung genau der CRA für ein digitales Produkt hat und wie sich das mit bestehenden Produkt- & Softwareentwicklungsprozessen vereinbaren lässt. Unklar war ebenfalls, welche Produkte (nicht) vom CRA betroffen und welche Anforderungen des CRA bereits (teilweise) umgesetzt sind.

Der Hersteller beauftragte unser fachübergreifendes Expertenteam, eine holistische Strategie zur Erreichung der CRA-Compliance zu entwickeln, um fortan ein hohes Niveau an Cybersicherheit entlang des gesamten Lebenszyklus der digitalen Produkte zu erreichen.

 

Herausforderungen

Historisch gewachsene Prozesse

Die bisherigen Prozesse des Herstellers zur Produkt- und Softwareentwicklung haben sich teilweise über einen langen Zeitraum hinweg sowie uneinheitlich entwickelt. Außerdem wurden Aspekte der Cybersecurity bisher nicht sonderlich stark oder nur vereinzelt bedacht.

Komplexe Unternehmensstruktur

Die Komplexität der Unternehmensstruktur unseres global tätigen Kunden stellt eine weitere Herausforderung dar. So besteht das Unternehmen aus zahlreichen autarken Abteilungen mit teils geringen Kommunikationsschnittstellen zueinander. Cybersecurity wurde bisher nur in wenigen Abteilungen, und dort jeweils sehr unterschiedlich, berücksichtigt.

Ressourcen und Kompetenzen

Die für die Umsetzung des Cyber Resilience Act (CRA) erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen sowie das notwendige Fachwissen waren sehr unterschiedlich in den Abteilungen vorhanden und fehlten an einigen Stellen ganz. Infolgedessen herrschte große Unsicherheit über die erforderlichen Maßnahmen, um den Anforderungen des CRA zu entsprechen.

Integration mit anderen Regularien und unternehmensinternen Vorgaben

Da auch andere nationale, europäische und internationale Regularien auf das Unternehmen einwirken, sind Überschneidungen und Dopplungen zwischen diesen nicht bekannt und einbezogen. Außerdem decken unternehmensinterne Vorgaben diese Regularien teilweise bereits ab oder behindern deren Erfüllung. Eine Harmonisierung dieser Regularien und Vorgaben fand noch nicht statt.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen und Lösungen zu entwickeln, wurden unser CRA Cybersecurity Expertenteam beauftragt.

Vorgehen: Strukturiert, Schritt für Schritt

Icon für Schritt 1 von 4 im Bewerbungsprozess bei carmasec

Produkte & Regularien identifizieren

Icon für Schritt 2 von 4 im Bewerbungsprozess bei carmasec

Verantwortlichkeiten & Budget klären

Icon für Schritt 3 von 4 im Bewerbungsprozess bei carmasec

Gap-Analyse durchführen

Icon für Schritt 4 von 4 im Bewerbungsprozess bei carmasec

Risiken priorisieren

Grafik mit der Zahl 5 in Orange auf blau-goldenem Kreishintergrund

Maßnahmen umsetzen

Grafik mit der Zahl 6 in Orange auf blau-goldenem Kreishintergrund

Konformität nachweisen

Betroffene Produkte und Regularien identifizieren

Der erste Schritt für eine erfolgreiche Einführung des CRA bestand darin, die betroffenen Produkte zu identifizieren. Dafür musste das gesamte Portfolio sowie die komplexe Struktur des Unternehmens analysiert und die Produkte die unter den CRA fallen identifiziert werden. Bei der Überprüfung erfolgte außerdem eine Analyse, ob der Kunde oder das Produkt gegebenenfalls auch unter andere relevante Regularien (NIS-2 oder RED – Radio Equipment Directive) fällt.

Diese Einordnung diente als Basis für die weiteren Schritte.

Verantwortlichkeiten und Budget klären

Nach der Identifikation der betroffenene Produkte wurde gemeinsam eine klare Zuweisung von Verantwortlichkeiten erarbeitet. Dabei wurden Rollen für die Umsetzung des CRA innerhalb des Unternehmens definiert und auf der Managementebene Sichtbarkeit für das Thema erzielt. Gleichzeitig wurde das benötigte Budget für die Umsetzung der Anforderungen des CRA abgeschätzt und so berechnet, dass genug Ressourcen und Kompetenzen für die Umsetzung zur Verfügung stehen. Bei der Budgetplanung wurden sowohl die einmaligen als auch die laufenden Kosten berücksichtigt. Ein klar definiertes Budget ermöglichte eine realistische und effiziente Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen.

Zum Abschluss der Planung wurde der weitere zeitliche Ablauf definiert, um die wichtigen Fristen der EU einzuhalten und Verzögerungen bei den Releases neuer Produkte zu vermeiden. Da sich das Unternehmen rechtzeitig mit dem CRA auseinandersetzte, entstanden keine größeren Verzögerungen.

Soll/Ist Analyse der Anforderungen des CRA

Nun wurden bei einer Soll-Ist-Analyse die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens und der Produkte mit den Anforderungen des CRA verglichen und Lücken identifiziert. Durch eine Dokumentenprüfung, fachliche Interviews mit Ansprechpartnern sowie Sichtung von Auditberichten kamen wir zu folgenden Ergebnissen:

Die Produkte des Unternehmens verfügten schon über die grundlegenden Sicherheitsmechanismen, jedoch waren die Strukturen und Prozesse im Unternehmen nicht auf die neuen Anforderungen des CRA ausgerichtet. Es existierten zwar Maßnahmen wie Software-Updates und Zugriffskontrollen, doch dem Produktlebenszyklus fehlte ein systematisches Sicherheitskonzept nach dem Prinzip Security by Design. Die Sicherheitsaspekte wurden nicht bereits in der Entwurfsphase beachtet, sondern erst kurz vor oder sogar erst nach dem Release der Produkte. Außerdem fehlte manchen Produkten das Prinzip Security by Default, da sie mit einem Standardpasswort ausgeliefert wurden. Die Software-Updates wurden aufgrund von mangelnden technischen Möglichkeiten nicht über den kompletten Lebenszyklus der Geräte verfügbar gemacht, sondern wurden oft bereits nach 3 Jahren eingestellt. Zudem wurde festgestellt, dass dem Unternehmen die Prozesse und die Infrastruktur für das geforderte Incident Response Management und Security Monitoring fehlten. Die Mitarbeitenden waren nur teilweise im Bereich Cybersicherheit geschult. Die Dokumentationen (allgemeine Produktbeschreibung, Risikobewertungen und angewandte Normen) des Unternehmens waren teilweise vorhanden, es fehlte jedoch die geforderte SBOM (Software Bill of Materials).

Diese Ergebnisse wurden dann in einem Bericht zusammengefasst, um dem Kunden einen transparenten Überblick über seinen aktuellen Stand zu geben. Das Ergebnis zeigte auf, welche Maßnahmen bereits konform waren und welche Maßnahmen im weiteren Verlauf noch eingeführt werden müssten. Auf der Basis des Berichts wurden konkrete Handlungsempfehlungen formuliert.

Risiken innerhalb der betroffenen Produkte analysieren

Nach der Soll-Ist-Analyse wurde eine detaillierte Risikoanalyse durchgeführt. Es wurden potenzielle Sicherheitsrisiken für die Produkte evaluiert. Dabei wurden klassische Schwachstellenanalysen mit Threat-Informed Defense (TID) kombiniert, um eine fundierte Priorisierung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen vorzunehmen.

Außerdem wurden bei einigen Produkten Penetrationstests durchgeführt mit dem Ziel, die kritischen Schwachstellen der Produkte zu identifizieren. Wir vervollständigten auf diese Weise unser Bild vom Unternehmen. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnissen nahmen wir eine Priorisierung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen vor und sie flossen in unsere Handlungsempfehlungen ein.

 

Umsetzung identifizierter Maßnahmen (prozessual & technisch)

Die erste durchgeführte Maßnahme war die Schulung des relevanten Personals. Neben dem vermittelten Wissen hatte dies den Nebeneffekt, dass wir die Mitarbeitenden besser in die Umsetzung der Maßnahmen einbeziehen konnten.

Eine besondere Herausforderung stellten die historisch gewachsenen Produkt- und Softwareentwicklungsprozesse dar, die über Jahre hinweg ohne einheitliche Sicherheitsstrategie entstanden waren. Diese haben wir angepasst, indem wir strukturierte Security by Design Prinzipien eingeführt und somit einen sicheren Produktentwicklungsprozess und Lebenszyklus eingeführt haben. Die Produktsicherheit wird im Unternehmen nun schon ab der Designphase in allen Phasen des Produktslebenszyklus berücksichtigt. Dabei wurde auch miteinbezogen, dass die Sicherheitsupdates für Produkte nun der Lebensdauer der Produkte entsprechen müssen. Die Technik wird so gewählt, dass sie auch nach 5 Jahren noch Sicherheitsupdates erhalten kann.

Darüber hinaus führte das Unternehmen mit unserer Unterstützung eine neue Continuous Integration und Continuous Delivery (CI/CD) Pipeline mit automatisierten Sicherheitsprüfungen ein. Dazu wurde eine Application Security Platform eingeführt, die den Code der Entwickler automatisch überprüft und schon während der Programmierung Schwachstellen im Code und in Bibliotheken meldet. Außerdem kann dieses Programm die vom CRA geforderte SBOM für die gesamte entwickelte Software des Unternehmens erstellen.

Zeitgleich wurde ein Incident Response Team im Unternehmen eingerichtet und die Infrastruktur für Incident Response Management und Security Monitoring geschaffen. Das Unternehmen ist jetzt in der Lage, innerhalb von maximal 24 Stunden Schwachstellen und Sicherheitsvorfälle zu melden. Es kann schnell auf interne, sowie externe Meldungen reagiert werden und den Nutzern Sicherheitsupdates für ihre Produkte zur Verfügung gestellt werden.

Aufgrund der neuen Prozesse und des neuen Sicherheitsdenkens erfüllen die Produkte jetzt die Prinzipien Security by Design & Default.

Durchführung der Konformitätsbewertung

Das Unternehmen hatte keine kritischen Produkte, somit konnte die Konformitätsbewertung vom Unternehmen selbst durchgeführt werden, es brauchte keine Evaluation durch einen Dritten. Bei der Selbstevaluation unterstützten wir das Unternehmen und konnten die CE Kennzeichnung für die neuen Produkte erlangen, sodass diese ohne Verzögerung nach Dezember 2027 auf den EU-Markt kommen können.

Mehrwert

Dank des tiefgehenden Fachwissens unseres CRA Cybersecurity Expertenteams sowie unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der Product Security und der sicheren Softwareentwicklung waren wir in der Lage, die spezifischen Herausforderungen unseres Kunden sowie der einzelnen Organisationseinheiten genau zu erfassen und passgenaue Lösungen zu erarbeiten.

Neben unserer transparenten und ganzheitlichen Herangehensweise trugen auch eine enge kundenorientierte Kommunikation und Flexibilität maßgeblich zum Erfolg bei. Durch eine gründliche Bewertung des bestehenden Reifegrads in den Abteilungen sowie eine umfassende Aufklärung über gesetzliche Vorgaben verschafften wir dem Kunden einen klaren Überblick und förderten sein Sicherheitsbewusstsein.

Bei carmasec legen wir großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Durch ausführliche zielgerichtete Interviews und die Einbindung aller relevanten Stakeholder konnten wir in diesem Projekt ein tiefgehendes Verständnis für die spezifischen Herausforderungen erzeugen. So war es uns möglich, maßgeschneiderte Empfehlungen zu erarbeiten, um die Erfüllung des CRA und weiterer kundenspezifischen Anforderungen sicherzustellen. Dabei setzten wir auf einen integrativen Ansatz mit unseren Open Source Security Experten, der sowohl in der Strategieentwicklung als auch bei der Definition konkreter Maßnahmen berücksichtigt wurde. Neben der Analyse und Bewertung unterstützten wir auch die praktische Umsetzung, indem wir den Kunden befähigten, nachhaltige und praxisnahe Product Security-Strukturen aufzubauen. Gemeinsam definierten wir Rollen und Verantwortlichkeiten und entwickelten eine Roadmap für die Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen, wie die Integration von Security-Schritten in den Entwicklungsprozess, die Definition von Secure Coding Standards und die Einführung eines Prozesses für Vulnerability- und Incident-Management. Zusätzlich standen wir als Experten bei der Erstellung erforderlicher Dokumentationen und Prozesse beratend zur Seite.

Binnen eines Jahres haben wir die Rahmenbedingungen für CRA festgelegt und sowohl einen sicheren Entwicklungsprozess als auch ein umfassendes Vulnerability Management mitsamt der CRA-Meldepflichten implementiert.

Dies ersparte dem Kunden die Herausforderung, schwer verfügbare Expert:innen zu rekrutieren, und ermöglichte ihm stattdessen, internes Wissen gezielt aufzubauen. Dadurch konnte er Product Security effektiv implementieren und die Weichen für sichere Produkte von morgen stellen.

Fazit

Compliance mit dem Cyber Resilience Act ist kein einmaliges Projekt. Sie ist eine Strukturfrage. Unternehmen, die Sicherheit spät im Entwicklungsprozess einbauen, zahlen zweimal: einmal für die Nachrüstung, einmal für den Zeitverlust.

Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn früh angefangen wird. Security by Design als Prinzip. Eine SBOM als Grundlage. Incident Response als Infrastruktur. Und ein Team, das die Anforderungen nicht von außen aufgedrückt bekommt, sondern versteht, warum sie sinnvoll sind.

Das Ergebnis ist kein abgehaktes Compliance-Dokument. Es ist ein Produktentwicklungsprozess, der ab sofort sicher startet.

FAQ zur CRA-Umsetzung in der Praxis

Wie lange dauert eine CRA-Compliance-Implementierung?

Das hängt von der Ausgangssituation ab. In diesem Projekt wurden die vollständigen Rahmenbedingungen inklusive CE-Kennzeichnung innerhalb eines Jahres erreicht. Unternehmen mit reiferem Sicherheitsniveau können schneller sein, solche mit komplexeren Strukturen benötigen mehr Zeit.

Müssen alle Produkte des Unternehmens CRA-konform sein?

Nein. Der CRA gilt für Produkte mit digitalen Elementen, die nach Inkrafttreten auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden. Der erste Schritt ist immer die produktspezifische Betroffenheitsanalyse: Was fällt unter den CRA, was nicht?

Was ist der Unterschied zwischen Standard- und kritischen Produkten?

Standardprodukte können per Selbstbewertung zertifiziert werden. Produkte der Klasse I und II erfordern eine externe Prüfung durch eine notifizierte Stelle. Die Einstufung richtet sich nach dem Risikopotenzial des Produkts und ist im Anhang der EU-Verordnung 2024/2847 definiert.

Was kostet eine CRA-Gap-Analyse?

Die Kosten hängen von der Größe des Unternehmens, der Anzahl betroffener Produkte und der Komplexität der bestehenden Prozesse ab. Wir besprechen den Rahmen im Erstgespräch.

Kann carmasec auch die Umsetzung übernehmen, nicht nur die Analyse?

Ja. carmasec begleitet den gesamten Prozess: von der Betroffenheitsanalyse über die Gap-Analyse und Risikoanalyse bis zur Implementierung technischer Maßnahmen, dem Aufbau von SBOM und Incident Response Infrastruktur und der Vorbereitung auf die Konformitätsbewertung.

Dein Team steht vor ähnlichen Fragen?

Unser Team unterstützt dich von der ersten Bestandsaufnahme bis zur CE-Kennzeichnung. Kompetent, direkt und ohne Umwege.

Erstgespräch vereinbaren

Cyberlage verstehen. Verteidigung gezielt stärken.

Die digitale Bedrohungslage entwickelt sich rasant: professionalisierte Angriffe, automatisierte Malware, gezielte Phishing-Kampagnen und neue regulatorische Anforderungen erhöhen den Druck auf dein Unternehmen. Wenn du Sicherheit vor allem verwaltest statt sie aktiv zu gestalten, läufst du Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

In diesem gemeinsamen Webinar von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und carmasec erfährst du, wie du auf Basis eines aktuellen Cyberlagebilds Verteidigungsstrategien entwickelst, die sich an realen Angreifertechniken orientieren – praxisnah, wirksam und messbar.​

Eckdaten des Webinars

Titel: Cyberlagebild & Threat-Informed Defence – Von Compliance zu echter Sicherheit

Datum: 05.03.2026

Uhrzeit: 10:00 – 11:15 Uhr

Format: Online-Webinar

Veranstalter: eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. in Kooperation mit carmasec
​​

Warum dieses Webinar für dich relevant ist

Viele Sicherheitsstrategien verpuffen, weil sie sich vor allem an Tools, Audits oder Standards orientieren – nicht aber an dem, was Angreifende tatsächlich tun. Gleichzeitig verschärfen professionellisierte Angriffe und neue Vorgaben wie NIS-2 den Handlungsdruck auf IT-Sicherheitsverantwortliche, CISOs und Geschäftsführungen.

​In diesem Webinar bekommst du beides: Ein fundiertes Lagebild vom BSI und einen konkreten Ansatz, wie du deine Verteidigung konsequent an realen Bedrohungen ausrichtest.

Für wen ist das Webinar gedacht?

Dieses Webinar ist ideal für dich, wenn du Verantwortung für Informationssicherheit oder IT-Security trägst (CISO, IT-Sicherheitsverantwortliche:r, Security-Lead), in der Geschäftsführung oder im Management Entscheidungen zu Cyberrisiken triffst und deine Organisation nicht nur compliant, sondern nachweislich widerstandsfähiger gegen Angriffe machen möchtest.

Deine Mehrwerte mit carmasec

carmasec unterstützt dich dabei, Sicherheit strategisch zu denken und deine Maßnahmen konsequent an realen Bedrohungen auszurichten.

Auf Basis von Threat-Informed Defense helfen wir dir, dein aktuelles Sicherheitsniveau realistisch einzuschätzen, relevante Angreifer und deren Taktiken zu identifizieren und Maßnahmen zu priorisieren, die einen nachweisbaren Effekt auf deine Resilienz haben. Wenn du nach dem Webinar tiefer einsteigen möchtest, kannst du dir zusätzlich unser kompaktes Playbook zu Threat-Informed Defense sichern – mit konkreten Schritten für mehr Resilienz in deinem Unternehmen.

Jetzt anmelden

Über das Whitepaper

Ein Gesetzbuch mit der Überschrift

Das im April 2019 in Kraft getretene Geschäftsgeheimnisgesetz (GeschGehG) erhöht die regulatorischen Anforderungen an den Schutz von unternehmensinternem Know-How. Geschäftsgeheimnisse müssen nun proaktiv geschützt werden, um rechtliche Schritte wie Unterlassungserklärungen oder Schadensersatzansprüche bei Verletzungen geltend machen zu können. Eine große Relevanz hat hierbei die Erhöhung von Cybersicherheit.

In unserem Whitepaper geben wir dir eine Einführung in das Gesetz und stellen dir einen Maßnahmenkatalog zur Erhöhung deiner Cybersicherheit zur Verfügung.

Lade dir dein Whitepaper herunter um dein Unternehmen rechtssicher aufzustellen und sensible Geschäftsgeheimnisse zu schützen

So gelangst du zu deinem kostenlosen Whitepaper:

1. Fülle das Formular aus und klicke auf „senden“.
2. Schaue in deine Mail und bestätige deine E-Mail-Adresse.
3. Du bekommst von uns eine E-Mail mit dem Download-Link.

Hier ist ein Bildschirm zusehen, vor dem ein Mann sitzt, welcher eine Nachricht von einem vermeidlichen CEO bekommen hat, in dem beschrieben ist, er solle Geld an ein Konto überweisen.

Über das Whitepaper

CEO-Fraud bezeichnet eine Betrugsmasche, bei der Mitarbeiter:innen von einem vermeintlichen CEO angewiesen werden, Geldbeträge auf ausländische Konten zu überweisen. Im gleichnamigen Whitepaper zum Thema wird beschrieben, wie sich Kriminelle glaubhaft als Geschäftsführer:in ausgeben können, und aufgezeigt, welche Unternehmen bereits Opfer von CEO-Fraud wurden. Wir erläutern die Hintergründe sowie den typischen Ablauf dieser Betrugsmasche und zeigen auf, welche Schutzmaßnahmen Unternehmen ergreifen können.

Lade dir dein Whitepaper herunter und entgehe der Betrugsmasche

So gelangst du zu deinem kostenlosen Whitepaper:

1. Fülle das Formular aus und klicke auf „senden“.
2. Schaue in deine Mail und bestätige deine E-Mail-Adresse.
3. Du bekommst von uns eine E-Mail mit dem Download-Link.

Schild mit dem Wort Risk und vier darunter angeordneten Optionen: Reduce, Accept, Avoid und Transfer

Prüfe dein IT-Risikomanagement Schritt für Schritt

  • Ist dein Risikomanagement wirklich wirksam, und gehst du gezielt mit deinen Risiken um?
  • Wie stark fließt es in deine strategischen Entscheidungen ein?

Mit unserer Checkliste kannst du Schritt für Schritt die wichtigsten Punkte abhaken und dir Klarheit verschaffen – strukturiert, pragmatisch und effektiv.

Lade dir deine Checkliste herunter und erhalte Klarheit über dein Risikomanagement

So gelangst du zu deiner kostenlosen Checkliste:

1. Fülle das Formular aus und klicke auf „senden“.
2. Schaue in deine Mail und bestätige deine E-Mail-Adresse.
3. Du bekommst von uns eine E-Mail mit dem Download-Link.

CARTA steht in der Mitte. Darum sind Kreisförmige technische Elemente. Herum befinden sich Sicherheitswappen, Ein Macbook mit Schloss auf dem Bildschirm und ein Fingerabdruck der gescannt wird.

Über das Whitepaper

Um die Schwächen klassischer Sicherheitsarchitekturen zu überbrücken, hat das Marktforschungs- und Beratungshaus Gartner 2017 einen Ansatz namens CARTA entwickelt. “Continuous Adaptive Risk and Trust Assessment” (dt.: “Kontinuierliche und adaptive Risiko- und Vertrauensbewertung”) nutzt „Machine Learning“-Methoden, um die Überwachung des Systemverhaltens und die dauerhafte Überprüfung auf Abweichungen vom „guten“ Verhalten („Whitelisting“) zu gewährleisten.

Das Whitepaper „Risiko und Vertrauen: Mit dem CARTA-Ansatz die Herausforderungen digital-vernetzter Unternehmen bewältigen“ erläutert den technischen Hintergrund des Ansatzes und erläutert Anwendungsbeispiele.

Bestelle dir jetzt das Whitepaper um Risiken in deinem Unternehmen zu bewältigen und Vertrauen aufzubauen

So gelangst du zu deinem kostenlosen Whitepaper:

1. Fülle das Formular aus und klicke auf „senden“.
2. Schaue in deine Mail und bestätige deine E-Mail-Adresse.
3. Du bekommst von uns eine E-Mail mit dem Download-Link.